Unsere fallstudien: inventurdifferenzen

DIE FAKTEN

Ein im Elektrogroßhandel tätiges Unternehmen vermutete, dass einer seiner Mitarbeiter in einer Verkaufsstelle illegales Verhalten an den Tag legte, da es Inventurdifferenzen gab.

ZIEL

Ermittlung potenziell ungesetzlichen Verhaltens seitens untreuer Mitarbeiter, um das Vermögen des Unternehmens zu schützen.

EINGRIFF

Nach sorgfältiger Prüfung des Falles und der Vergabe des Untersuchungsauftrages durch das Unternehmen griff CAPTA durch die Installation versteckter Fernsehkameras in der jeweiligen Verkaufsstelle ein.

RECHTSPRECHUNG

Urteile des Kassationshofs  Urteil Nr. 2890 vom 22.01.2015  Urteil Nr. 20722 vom 18.03.2010  Urteil Nr. 34842 vom 12.07.2011

ZUSAMMENFASSUNG

Die von CAPTA durchgeführte Untersuchungstätigkeit bestätigte den Verdacht des Auftraggebers: Der Mitarbeiter entnahm einige Produkte der Unterhaltungselektronik dem Lager und benutzte den Hinterausgang der Verkaufsstelle, um den Ladenabfall in außen stehenden Container zu werfen. Die aus dem Lager entnommenen Elektronikprodukte wurden dann im eigenen PKW versteckt. Dieses Verhalten wurde im Beobachtungszeitraum mehrfach wiederholt. Nach Abschluss der Beobachtung und Beschattung übermittelte CAPTA dem Auftraggeber einen ausführlichen Bericht, in dem die beschriebenen Fakten in chronologischer Reihenfolge aufgeführt und mit fotografischen Beweisen und Videoaufnahmen der versteckten Fernsehkameras versehen waren. Angesichts der Schlussfolgerungen der Untersuchungstätigkeit beschloss das Unternehmen im Einvernehmen mit seinen Anwälten, um die Möglichkeit zu haben, das unterschlagene Material zurückzuhaben, die Strafverfolgungsbehörden einzuschalten, die bei der Wiederholung der dokumentierten Straftat zur Festnahme des untreuen Mitarbeiters auf frischer Tat übergingen. Anschließend wurden in den Räumlichkeiten des betreffenden Mitarbeiters polizeiliche Durchsuchungen durchgeführt, bei denen das Vorhandensein der vom auftraggebenden Unternehmen gemeldeten Produkte festgestellt wurde, das später einen Teil der Produkte zurückerhielt. Das Unternehmen entließ den Mitarbeiter aus triftigem Grund. Übersetzung von der Website aus dem Italienischen, alle Verweise beziehen sich auf die italienische Gesetzgebung

Was sind Inventurdifferenzen?

Wenn es sehr oft zu Inventurdifferenzen kommt, haben wir es mit Betrug, Diebstählen oder Ordnungswidrigkeiten zu tun.

Wie greift CAPTA ein?

Der Eingriff von CAPTA ist in zwei Phasen unterteilt:

  1. Analyse der Situation, um die richtige Ermittlungsstrategie zu finden;
  2. Die Ermittlungen zielen darauf ab, die Täter des Diebstahls oder Betrugs zu finden, zuverlässige und sichere Beweise zu erhalten, die für die Wiederbeschaffung der gestohlenen Güter nützlich sind, und den Täter der Straftat strafrechtlich zu verfolgen.

Capta bietet seinen Kunden maßgeschneiderte Dienstleistungen an, die darauf abzielen, diese kriminellen Phänomene zu verhindern und zu bekämpfen, mögliche Probleme im Zusammenhang mit den Kontrollsystemen des Unternehmens zu untersuchen und aufzudecken, um sie zu beheben.

Die Rechtsprechung

Im Falle von Straftagen, die von Arbeitnehmern begangen wurden, können die Ergebnisse der Untersuchungstätigkeiten auf die Entlassung des Arbeitnehmers durch das Unternehmen abzielen, wie sie bereits vom Kassationshof mit dem Urteil Nr. 12489 festgestellt wurde, in dem unter Bezugnahme auf die Bestimmungen des Arbeitnehmerstatuts bei der Begrenzung der zulässigen Kontrollen durch den Arbeitgeber erklärt wird, dass: „sie letzteren nicht daran hindert, Ermittlungsbehörden einzuschalten – vorausgesetzt, sie greifen nicht in die Überwachung der tatsächlichen Arbeitsaktivität ein, die gemäß Artikel 3 des Statuts direkt dem Arbeitgeber und seinen Mitarbeitern vorbehalten ist -, wobei der betreffende Eingriff nicht nur wegen der erfolgten Begehung der Straftaten und der Notwendigkeit, ihren Inhalt zu überprüfen, gerechtfertigt ist, sondern auch allein aufgrund des Verdachts oder der bloßen Hypothese, dass die Straftaten begangen werden, gerechtfertigt ist“.

Dasselbe Recht wird vom Kassationshof Sektion Zivilarbeit mit Urteil Nr. 14197 vom 7. August 2012 ausgedrückt, wo es die Legitimität des Rückgriffs auf die Tätigkeit von Privatdetektiven zum Schutz des Unternehmensvermögens bestätigt. Ein weiterer Eingriffsbereich, in dem Capta Dienstleistungen zum Schutz des Unternehmensvermögens erbringt, ist, wenn der Verdacht besteht, dass jemand die Straftat der Veruntreuung in Bezug auf Firmenvermögen begeht, wie in Art. 646 des Strafgesetzbuches „Jeder, der, um sich selbst oder für andere einen ungerechtfertigten Gewinn zu verschaffen, das Geld oder die bewegliche Sache von anderen aneignet, von denen er, aus welchem Grund auch immer, in Besitz ist, wird auf Beschwerde der verletzten Person hin mit einer Haftstrafe bis zu drei Jahren und mit einer Geldstrafe von bis zu Eintausendzweiunddreißig Euro bestraft. Wenn die Straftat auf Dinge, die als notwendiges Depot besessen werden, begangen wird, wird die Strafe erhöht.“

 

Übersetzung von der Website aus dem Italienischen, alle Verweise beziehen sich auf die italienische Gesetzgebung